Entwicklungskonzept Linthebene EKL

Projekt Langsamverkehr wird weiterverfolgt

Das Projekt Langsamverkehr / Reitwegplanung soll nicht wirkungslos verpuffen: Zu diesem Schluss kamen die Gemeindepräsidenten im Juni 2013 an einer Besprechung über das weitere Vorgehen. Der Abschluss des Projekts soll den wertvollen Planungsergebnissen gerecht werden, die bereits im Jahr 2010 erarbeitet wurden.

In der Vernehmlassung des Projektberichts hatten verschiedene Gemeinden eine kritische Haltung eingenommen. Eine Umsetzung schien zunächst nicht selbstverständlich. Im Vordergrund stehen nun die Behebung von Mängeln im Radwegnetz und die Umsetzung einer Inline-Route in der Linthebene. Nicht mehr zu thematisieren sind die Badeplätze und die Parkplatzfrage. Diese Aufgaben wurden im Rahmen des Projekts Hochwasserschutz Linth 2000 weitgehend gelöst.

Die Gruppe Pferd und Umwelt hat ihre Anliegen an verschiedene Gemeindepräsidenten und Vertreter des FLL herangetragen. Im Interesse eines koordinierten Vorgehens wurde beschlossen, dass in Zukunft das Zentrum für Regionalmanagement Obersee-Linth für diese Anliegen der richtige Ansprechpartner ist.

Der Projektkoordinator des FLL, Heiner Schlegel, wurde beauftragt, die noch zu bewältigenden Koordinationsaufgaben mit den Kantonen zu übernehmen. Diese Arbeit wurde in der Zwischenzeit in Angriff genommen.

 

Sport-Sommer

 

 


 

FLL Fachbegleitgruppe Erholung und Freizeit:

Erstes Projekt in der Vernehmlassung

Die Ergebnisse der ersten Planung des FLL wurden den Vertretern der Mitgliedergemeinden Mitte April 2010 in Näfels vorgestellt: das Projekt «Langsamverkehr und Reitwegplanung». Ziel dieses Projekts ist es, eine koordinierte, möglichst reibungs- und konfliktfreie Ausübung der verschiedensten Freizeitaktivitäten im Linthgebiet zu ermöglichen, wie es der Schlussbericht des «Entwicklungskonzepts Linthebene» empfiehlt. Das Konzept «Langsamverkehr und Reitwegplanung» wurde durch das Büro für Raumplanung Remund + Kuster, Pfäffikon SZ, entwickelt. Es deckt das ganze Linthgebiet im Perimeter Schmerikon – Uznach – Amden – Mollis –Niederurnen – Reichenburg – Tuggen ab. Alle Freizeitaktivitäten, die in diesem Perimeter optimal gepflegt werden können, wurden analysiert. In persönlichen Gesprächen haben die Planer die Bedürfnisse von Badegästen, Inline-Skatern, Radfahrern, Reitern und Hundehaltern erforscht und erfasst. Zur Analyse gehörten sowohl Fragen zur Ausübung der Freizeitaktivitäten wie auch zur Erschliessung der Ausübungszonen (Parkplätze).

Konkrete Vorschläge erarbeitet
Das Projekt sieht vor, spezifische Zonen für die Ausübung der einzelnen Aktivitäten auszuscheiden. Diese Zonen sollen im Gespräch mit allen Akteuren – Behörden, Grundeigentümern, Nutzergruppen, Linthebene-Melioration, Linthwerk, Landwirtschaft, Naturschutz – bestimmt werden. Als Diskussionsgrundlage haben die Planer entsprechende Vorschläge erarbeitet. Diese Vorschläge wurden für eine Stellungnahme an die Gemeinden weitergeleitet. Die Antworten der Gemeinden werden Mitte Juni 2010 erwartet. Nach Abschluss der Vernehmlassung wird ein Schlussbericht verfasst – voraussichtlich Ende Juli 2010. Sobald dieser Bericht gutgeheissen ist, wird er hier publiziert.